
Technische Daten:
| Bezeichnung |
TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser) |
| Besatzung | 1 : 5 |
| Fahrgestell | Iveco Daily 65 C 18 D 4 x 4 |
| Aufbau | Iveco Magirus (Werk Görlitz) |
| Aufbau-System |
AluFire 3 |
| LxBxH | 6256 x 2300 x 2600 mm (beladen) |
| Radstand | 3750 mm |
| Gewicht | 6,3 t |
| Antieb | Allrad (Umrüstung auf 4 X 4 durch Firma Achleitner) |
| Motor |
3.0 HPT |
| Leistung | 129 kW (176) PS bei 3500 minˉ¹ (nach EEC 1) |
| Hubraum | 2798 ccm |
| Getriebe | 6 Gang |
| Bereifung | 225 / 75 R16 |
* 750l Wassertank
* vorgekoppelter Verteiler im linken Staukasten
* Schnellangriffseinrichtung ( 50 m)
* 4 Hohlstrahlrohre
* 4 Pressluftatmer (Überdruck)
* 5 Saugschläuche mit Schnellverschluss
* 4 Steckleiterteile
* Lichtmast mit Halogenlicht (2 X 1000 Watt)
* Stativ mit Halogenscheinwerfern (2 X 1000 Watt)
* Stromerzeuger 6 kVA
* Kettensäge + Schutzausrüstung
* Tauchpumpe
* Beladung nach DIN für eine Löschgruppe
Tagebuch der Neubeschaffung:
2007
Im Januar waren der damalige Wehrleiter Gert Köhler mit seinem Stellvertreter Holger Häber, sowie der Gemeindewehrleiter Dieter Neumann beim Bürgermeister der Gemeinde Großschönau. Sie machten ihn auf den Zustand unseres Löschfahrzeuges aufmerksam. Der LF 8 vom Typ ROBUR LO war mit seinem Baujahr 1969 in die Jahre gekommen. Reparaturen häuften sich, die Sitze begannen sich aufzulösen, der Zustand war trotz liebevoller Pflege schlecht, was dem Alter des Fahrzeuges geschuldet ist.
Bürgermeister Peuker zeigte Verständnis für unser Problem und sagte sofort seine Unterstützung zu. Das Jahr 2009 wurde als Jahr der Beschaffung anvisiert, für ein Löschgruppenfahrzeug LF 10/6.
2008
Am 05. März war die Firma Rosenbauer zu Gast in unserem Gerätehaus und präsentierte ein LF 10/6
Im Laufe des Jahres teilte der für uns zuständige Kreisbrandmeister mit, dass für Waltersdorf nur ein TSF-W förderwürdig währe.
2008
Im Oktober besichtigten einige Kameraden ein TSF-W in Spitzkunnersdorf und einen in Leutersdorf.
2009
Am 26. Juni erhielten wir die Zusage vom Landkreis über 75% Fördermittel und eine Ausschreibung wurde gefertigt.
Im Juli erschien die Ausschreibung im Sächsischen Amtsblatt.
Zwei Firmen gaben August ein Angebot ab. Nach Ausschreibungsende wurden die Angebote geöffnet und verglichen. Beide Firmen boten das gleiche Fahrgestell an (Iveco Daily umgerüstet auf Allrad), Iveco-Magirus gab das günstigste Angebot ab.
Am 17. August beschloss der Gemeinderat, den Zuschlag der Firma Iveco-Magirus zu erteilen.
26. August fuhren Wehrleiter Postler Henry mit seinem Stellvertreter Postler Norman, dem Gemeindewehrleiter Neumann Dieter und dem Vertreter der Gemeinde Milde Rainer nach Görlitz. Sie waren zur Vertragsunterzeichnung im Iveco-Magirus-Werk Görlitz eingeladen. Hier wurde das Fahrzeug noch einmal besprochen und die Beladung der Geräteräume festgelegt. Im Anschluss hatten die Vertreter unserer Wehr die Möglichkeit die „Geburtsstätte“ von unserem neuen Einsatzfahrzeug zu besichtigen.
2010
Am 26.02. rief der Wehrleiter den Gebietsleiter vom Magirus Herrn Lehmann an, um den Produktionsstand zu erfahren. Bei diesem Gespräch teilte Herr Lehmann mit, dass unser Fahrzeug bei der Interschutz 2010 in Leipzig ausgestellt werden soll. 
Mitte März konnten wir die ersten Beladepläne einsehen. Es wurden einige Details bei der Bestellung nicht bedacht und mussten daher Nachgeregelt werden.
12.04. Liefertermin wird von Iveco-Magirus auf Montag den 05.07. festgelegt
11.05. Erste Fotos von Fahrgestell eingetroffen.
28.05. Eine Abordnung unserer Wehr war bei Iveco-Magirus in Görlitz und nahm Einblick in den Produktionsstand von unserem Fahrzeug.
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Am 05.07.2010 reisten wir nach Görlitz, um unser neues Löschfahrzeug zu übernehmen. Punkt 8 Uhr wurden wir von Herrn Seifert empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung konnten wir Einblick in die Produktionshallen nehmen, wo uns alle Stationen gezeigt wurden, die ein Chassis bis zum fertigen Löschfahrzeug durchläuft. Im Anschluss stand zählen auf dem Plan. Alle Ausrüstungsgegenstände wurden der Reihe nach mit der Bestellliste verglichenund auf Funktion geprüft. Nach dem Mittagessen war noch der „Papierkrieg“ zu erledigen. Gegen 14:00 Uhr konnten wir die Heimreise antreten und um 15:00 Uhr bei der Leitstelle Löbau die Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehr Waltersdorf melden.










